EINVERNEHMLICHE SCHEIDUNG

Schnell – Stressfrei – Kostensparend

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Ich unterstütze Sie gerne in der schwierigen Zeit der Trennung und Scheidung und und stehe Ihnen auch danach jederzeit zur Seite, wenn es zu Vermögensauseinandersetzung, Umgang, Sorgerecht, Unterhaltsansprüchen oder anderen Folgesachen im Familienrecht kommen sollte.

Bei der einvernehmlichen Scheidung gibt es bei mir nur die gesetzlichen, festgelegten Mindestgebühren. Es gibt keine Zusatzkosten.

Sehr gerne stehe ich Ihnen mit meinem Know-how zu einer vertiefenden Beratung oder auch als Ihr „gemeinsamer“ Anwalt bei Ihrer Scheidung zur Verfügung.


Anwalt einvernehmliche Scheidung Dinslaken Duisburg Voerde

Als Anwalt einvernehmliche Scheidung vermeide ich unnötigen administrativen Aufwand, daher zahlen Sie bei mir nur die gesetzlich vorgeschriebenen Anwaltsgebühren für Ihre Ehescheidung.


Besonderheiten für einvernehmliche Scheidung

Bei der einvernehmlichen Scheidung müssen beide Ehepartner erklären, dass sie die Ehe für emdgültig gescheitert halten und geschieden werden möchten. Im Scheidungsantrag kann auch erklärt werden, dass sich die Ehegatten über wesentliche Folgesachen bereits geeinigt haben. Zwingend ist dies jedoch nicht. Zu den Folgesachen gehört z.B. das Sorge- und Umgangsrecht für gemeinsame Kinder, der Kindesunterhalt, Trennungs- und nachehelicher Unterhalt, die Zuweisung der Ehewohnung und die Hausratsaufteilung. Einige dieser Scheidungsfolgen können durch bloße Absprachen geregelt werden. Manche bedürfen aber auch der notariellen Beurkundung, wie z.B. der sogenannte Zugewinnausgleich.

Die Beauftragung nur eines Scheidungsanwalts hat zweierlei zur Folge: Erstens kann der Ehepartner ohne Anwalt vor dem Familiengericht selbst keine Anträge stellen, denn hier gilt ja Anwaltszwang. Dies ist aber auch nicht notwendig, da der nicht anwaltlich vertretene Ehegatte der Scheidung lediglich zustimmen und keinen eigenen Antrag stellen muss. Zweitens schuldet nur der Gatte, der den Scheidungsanwalt beauftragt hat, diesem auch die Anwaltskosten. Lediglich die Gerichtskosten sind auch bei der einvernehmlichen Scheidung von beiden Eheleuten – in der Regel jeweils hälftig – zu zahlen. Selbstverständlich können die Ehegatten vorab unter sich aber auch eine andere Teilung der Gerichts- und Anwaltskosten vereinbaren.

Kommt es schließlich zum mündlichen Scheidungstermin vor dem Familiengericht, so wird hier auch der nicht anwaltlich vertretene Ehegatte  angehört. Stimmt er dem Scheidungsantrag seines Ehepartners zu, so spricht das Gericht die Scheidung aus.

Wichtig zu wissen: Da der Ehegatte ohne Anwalt keine eigenen Anträge stellen kann, ist es ihm auch nicht möglich, im Scheidungstermin einen Rechtsmittelverzicht zu erklären. Dies führt dazu, dass der Scheidungsbeschluss noch einen Monat lang mit dem Rechtsmittel der Beschwerde angegriffen werden kann. Rechtskräftig wird die Scheidung in diesem Fall deshalb nicht sofort, sondern erst einen Monat nach der Zustellung des Scheidungsbeschlusses.

Kosten der einvernehmlichen Scheidung

Bei der Höhe der Kosten wirkt sich die einvernehmliche Scheidung aus folgenden Gründen zu Ihren Gunsten aus

  • es muss nur ein Anwalt bezahlt werden
    • freiwillige Kostenteilung möglich
  • als Ihr Anwalt vertrete ich Sie vor Gericht nur in den für die Scheidung unbedingt notwendigen Fragen
    • Vermögen (Immobilien, Aktien, etc.) spielen für meine Gebühren und die Gerichtsgebühren keine Rolle
  • es werden lediglich die gesetzlichen vorgeschriebenen Mindestgebühren von mir berechnet, die von keinem Anwalt unterschritten werden dürfen
    • keine hohen Stundensätze und undurchschaubare Zeiterfassungen

Die gesetzlichen Scheidungskosten richten sich nach dem aktuellen Netto-Einkommen beider Ehegatten.

Auf die Gerichtskosten wirkt sich eine einvernehmliche Scheidung nicht aus.

Kosten einvernehmliche Scheidung – Beispiel:

Nettoeinkommen Ehemann: 3.000,- €
Nettoeinkommen Ehefrau: 1.000,- €
2 auszugleichende Rentenanrechte

Streitwert: (4.000,- € x 3) + (2 x 1.200,- €) = 14.400,- €
Gerichtskosten 706,- €
Anwaltsgebühren nach RVG 1.315,- € (inkl. Mwst.)

Die Gerichtskosten müssen in einer Summe an die Gerichtskasse gezahlt werden.

Die Anwaltsgebühren für eine einvernehmliche Scheidung können im Einzelfall in Raten gezahlt werden.

Sprechen Sie mich für Ihre einvernehmliche Scheidung einfach darauf an.

 

Wann ist eine einvernehmliche Scheidung nicht zu empfehlen?

Aufgrund der möglichen Kostenersparnis ist eine einvernehmliche Scheidung sicherlich für viele Paare attraktiv. Allerdings ist nicht in jedem Fall eine Scheidung mit nur einem Anwalt zu empfehlen:

Wenn sich ein Paar über wichtige Scheidungsfolgen nur vordergründig, aber nicht wirklich im Detail einig ist, sollten sich besser beide Seiten anwaltlich vertreten lassen, um zu einer sachgerechten Regelung zu kommen. Dasselbe gilt, wenn hohe Vermögenswerte im Spiel sind. Auch einem in wirtschaftlichen Dingen unerfahrenen oder der deutschen Sprache nicht völlig mächtigen Partner ist es nicht zu empfehlen, auf einen eigenen Rechtsbeistand zu verzichten und alles dem Gatten zu überlassen.


Anwalt einvernehmliche Scheidung Dinslaken Duisburg Voerde

Bei der einverständlichen Scheidung kann eine Ehe auch grundsätzlich erst nach Ablauf eines Trennungsjahres geschieden werden. Wenn die Eheleute sich einig sind, können sie übereinstimmend einen Trennungszeitpunkt vortragen. Das Gericht übernimmt in der Regel ohne weitere Prüfung die übereinstimmenden Angaben der Eheleute.
Bei räumlicher Entfernung oder häufiger beruflicher Abwesenheit kann die Mandatsführung für eine einvernehmliche Scheidung auch online durchgeführt werden.

Ich freue mich über Ihr Interesse an meinem Leistungsangebot einvernehmliche Scheidung und begrüße Sie gern zu einem persönlichen Beratungsgespräch.


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